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by Jesse Knight
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Razz PokerBei einem „Lowball“-Pokerspiel geht der Pot an die niedrigste Hand und nicht an die Hand mit dem höchsten Kartenwert. Razz ist eine Lowball-Variante von Seven Card Stud. Stud Poker (Razz, Seven Card Stud) unterscheidet sich vollkommen von Flop Poker (Omaha, Texas Hold’em) und Draw Poker (California Lowball, Jacks or Better). Einer der Unterschiede besteht darin, dass sowohl Flop Games als auch Draw Games „Blinds“ verwenden, um den Pot zu füllen, wobei Stud Games sogenannte „Antes“ verwenden. Bei Flop Poker Games teilen sich die Spieler die „Community Cards“. Sie kombinieren diese mit den eigenen „Hole Cards“, um ihre Hände zu vervollständigen. Bei Draw Poker Games legen die Spieler ihre nicht gewünschten Karten ab und ersetzen diese mit neuen Karten, die aus dem Deck gezogen werden. Bei Stud Poker Games werden den Spielern einige ihrer Karten aufgedeckt ausgeteilt, damit die Gegner diese einsehen können, und einige ihrer Karten werden mit der Bildseite nach unten ausgeteilt, sodass sie nur vom jeweiligen Spieler gesehen werden können. Bei einem Seven Card Stud Game wie Razz erhält der Spieler insgesamt sieben Karten, aus denen sie das Beste aus ihrer Hand mit fünf Karten machen müssen (im Falle von Razz ist das der niedrigste Wert).

Bei Razz handelt es sich gewöhnlich um ein Limit Game, auch wenn es ebenfalls als No Limit oder Pot Limit gespielt werden kann. Die Einsätze werden in geregelten Wettrunden getätigt und die Wettreihenfolge erfolgt im Uhrzeigersinn. Die Einsätze bei Limit Games sind strukturiert. Grundsätzlich bedeutet das, dass die Wettbeträge im Vorfeld bestimmt werden und von den Regeln des Hauses abhängen. Das Wetten ist bei jeder Wettrunde entweder auf eine Wette und drei Erhöhungen oder eine Wette und vier Erhöhungen beschränkt. Im Verlaufe einer Hand beim Razz werden fünf Wettrunden gespielt, jede davon nachdem der Dealer eine weitere Karte ausgeteilt hat. Während der ersten beiden Wettrunden wird eine Wette von halber Größe verwendet, die unter dem Namen „Small Bet“ bekannt ist. Bei der dritten bis fünften Runde wird eine doppelte Wette verwendet. Diese ist als „Big Bet“ oder „Large Bet“ bekannt.

Man nennt diese fünf Wettrunden oft auch „Streets“ und sie werden entsprechend der Anzahl an Karten nummeriert, die jeder der Spieler zu diesem Zeitpunkt in der Hand hält. Nach dem Austeilen einer jeden neuen Kartenrunde folgt eine Wettrunde. Bei einem Razz-Spiel gibt es keine Street oder Second Street. Die erste Wettrunde erfolgt nach dem Austeilen der aus drei Karten bestehenden Starthand und nennt sich „Third Street“. Die zweite Wettrunde folgt nach dem Austeilen der vierten Karte des Spielers und nennt sich „Fourth Street“. Die dritte Wettrunde heißt „Fifth Street“ und die vierte nennt sich „Sixth Street“. Anstatt die fünfte Wettrunde als „Seventh Street“ zu bezeichnen, kennt man sie gewöhnlich unter dem Namen „The River“. Wenn einer der Spieler in einer beliebigen Wettrunde an der Wette teilnimmt, werden Sie bei der betreffenden Street als „on“ bezeichnet. Die offenen Karten eines Spielers, besonders bei der Fourth Street, Fifth Street und Sixth Street werden gewöhnlich nach ihren Street-Namen bezeichnet.

Beim Razz und auch bei anderen Arten des Seven Card Stud müssen die Spieler ein „Ante Up“ ausführen, ehe Sie eine Karte erhalten. Das bedeutet, dass vor dem Austeilen einer jeden Hand jeder der Spieler einen kleinen Geldbetrag einsetzen muss, der als „Ante“ bekannt ist. Diese Antes werden vom Dealer einbehalten, um den Pot zu füllen. Nachdem die Antes in den Pot geflossen sind, teilt der Dealer jedem Spieler eine „Starting Hand“ (Starthand) mit drei Karten aus. Diese Starthand besteht aus zwei nicht aufgedeckten Karten und einer Face Up-Karte. Bei Stud Games wie Razz beziehen sich die Spieler auf ihre erste Up Card mit dem Namen „Door Card“. Bei Razz nennt man den Spieler mit der höchsten Door Card den „Opener“. Bei diesem heißt es: „Bring It In“ (Setzen). Das Bring In ist eine erforderliche Wette. Dies bedeutet, dass nach den Regeln der eröffnende Spieler einen Einsatz tätigen muss und nicht als Alternative checken oder ablegen (ein Muck) darf. Gewöhnlich gibt es für den Opener zwei Möglichkeiten. Entweder setzt er einen Minimalbetrag oder er „komplettiert“ den Einsatz auf den ganzen Betrag der Small Bet. Die Eröffnungswette ist der einzige Pflichteinsatz beim Razz und der Opener hat keine weiteren Verpflichtungen, zu callen (mitzugehen), sobald sein Einsatz erhöht oder komplettiert wird. Nachdem die Wettrunde bei der Third Street eröffnet wurde, rotiert der Einsatz vom Opener aus im Uhrzeigersinn. Die Fourth Street beginnt mit dem Austeilen einer vierten Karte, Face up, an jeden der Spieler. Zu diesem Zeitpunkt ändert sich das Kriterium für den Spieler, welcher die Wettrunde beginnt und für den Rest der Hand. Jetzt beginnt die Hand mit dem niedrigsten Kartenwert insgesamt (die beste Hand) mit der Wettrunde. Bei der Third Street gibt es keinen verpflichtenden Einsatz. Daher kann der Spieler mit der niedrigsten Hand entweder einen Einsatz tätigen oder checken, ganz nach Belieben. Nach dem Abschluss der Wettrunde der Fourth Street wird die Fifth Street an jeden der Spieler Face up ausgeteilt. Dies ist die dritte Wettrunde und daher kommen hier auch die Large Bets zum Einsatz. Wiederum beginnt die beste Kartenkombination (mit dem niedrigsten Wert) auf dem Tisch. Es ist möglich, dass es sich hierbei um den gleichen Spieler handelt, der auch schon die Fourth Street begonnen hat, oder es kann sich dabei um einen völlig anderen Spielen handeln. Das Charakteristische an den Stud Games ist es, dass man sich nicht sicher sein kann, an welcher Wettposition man in jeder der Straßen sein wird. Die Sixth Street bringt jedem der Spieler die vierte und letzte aufgedeckte Karte und gleichzeitig auch die vierte Wettrunde. Die letzte Karte, „The River“, wird mit der Bildseite nach unten ausgeteilt und folgt der letzten Wettrunde. Nach Abschluss der Einsätze zeigen die Spieler mit den sich noch im Spiel befindlichen Händen (Live Hands) diese Hände den anderen Spielern, um so den Gewinner zu bestimmen.

Bei Razz handelt es sich um ein Lowball Game. Das heißt, dass die Hand mit dem niedrigsten Wert den Pot gewinnt. Die Regeln des Razz besagen, dass High Cards, Paare, Sets, Full Houses und Vierlinge gegen den Spieler gewertet werden, Straights und Flushes jedoch nicht. Daher müssen Sie die Auswirkungen von Karten nicht berücksichtigen, die bei Ihrer Hand zur Vervollständigung eines Straight oder Flush führen und Sie können diese Karten ignorieren. Ihr einziges Bestreben liegt darin, eine niederwertigere Hand aus fünf Karten zu erhalten, als die der Mitspieler. Karten mit Paaren werden nicht doppelt gezählt und Asse zählen immer als Low Cards. Das bedeutet, dass 5-4-3-2-A normalerweise als „Wheel“ bezeichnet wird und die niedrigste aller denkbaren Hände darstellt. Die Hände werden gewöhnlich von der höchsten zur niedrigsten Karte gelesen. Somit lässt sich am Leichtesten feststellen, welcher Spieler beim Showdown den niedrigsten Wert auf der Hand hat. Beispielsweise wird die Hand eines Spielers mit A-3-3-5-6-9-J als 9-6-5-3-A gelesen.

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